Der vornehme Sexsalon

Im 19. Jahrhundert, da war man auch versaut, verdorben und trieb es gar ungeniert. Nur entweder sprach man gar nicht erst darüber oder wenn, dann nur in viel netteren, feineren und verschleiernden Worten als heute. Uns beiden gefällt das.

Darum sagen wir zu unserem Wohnzimmer auch lieber Salon. Und darin haben wir am liebsten Sex. Wir poppen miteinander wie die Ferkel in allen Lagen, aber das würden wir so nie sagen. Wenn er mir beispielsweise die Klamotten vor Geilheit vom Leib fetzt, mich einfach auf den Tisch knallt und mich dann richtig durchknallt, dann würde er sagen: “Madam, diese Tafelrunde gefällt mir heute außerordentlich, magnifique!”

“Könnten sie sich vorstellen, es einmal auf unserem kleinen Klavierhocker zu probieren, mein Herr? Das wäre vielleicht eine nette Nummer, die uns beide erheitert. Könnten Sie sich dafür vielleicht auch erwärmen, mein Herr.” “Nach rechter Überlegung, käme es auf einen kleinen Versuch an, Madam. Wollen wir es wagen?”

Nachdem ich uns beide mit meinem kleinen Spielzeug richtig heiß gemacht habe, schnappt er mich, setzt mich auf dem Stuhl ab, drückt mich tiefer und hämmert mich von hinten im Stehen durch. Der “feine Herr” ballert mich so geil-hart durch, das ich mich auf dem Boden abstützen muss. Mein Blut schießt mir in den Kopf und in die Muschilippen.

“Ich bin von dieser kleinen Nummer äußerst angetan. Sie hat so etwas angenehm Experimentelles. Was sagen sie Madam?” “Ich bin ganz ihrer Meinung, mein Herr.”

Obwohl ich spätestens da sagen wollte: “Halt die Klappe, Du geiles Schwein. Hör bloß nicht auf mich so zu bumsen. Rammmbo, doller!” Aber so was darf man ja in einem Salon nicht sagen.

Ab in den Sex-Salon …

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